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Kinetische Theorie des Wärmegleichgewichtes und des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. (German) JFM 33.0911.02

Der Verf. beabsichtigt, die auch nach den Arbeiten Maxwells und Boltzmanns verbliebene Lücke auszufüllen, die hinsichtlich der Ableitung der im Titel genannten Sätze aus rein mechanischen Prinzipien noch besteht.
Nach Aufstellung eines mechanischen Bildes für ein physikalisches System wird die Verteilung der möglichen Zustände bei verschiedenen Systemen kinetisch behandelt, die Wahrscheinlichkeit der Zustände eines Systems unter bestimmten Bedingungen. Nach Untersuchung des Vorzeichens einer vorher eingeführten Konstante wird die Bedingung für die stationäre Verknüpfung zweier Systeme aufgesucht und dann die Bedeutung jener Konstante erörtert, die sich durch eine Gleichung der mittleren lebendigen Kraft aller Momentoiden (nach Boltzmann) ergibt. Die entwickelte Theorie, die als speziellen Fall die Maxwellsche Zustandsgleichung der idealen Gase enthält, wird weiterhin angewendet auf die absolute Temperatur, den zweiten Hauptsatz und die Berechnung der Entrople.

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