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Geometry and politics: mathematics in the thought of Thomas Hobbes. (English) Zbl 0715.01037

Gestützt auf Stellen in “The English Works of Thomas Hobbes” und auf dessen Buch “Leviatan” versucht der Verf. einen Einblick in dessen mathematische Bestrebungen zu vermitteln. Erst 1629 mit Euklid vertraut geworden, überträgt Hobbes (1588–1679) dessen Axiomatik auf die sozialen und politischen Wissenschaften.
Nach kurzen biographischen Angaben wird der Einfluß von Newton, Galilei, Descartes u.a. angeführt. Zurückgreifend auf die Begriffe Analysis and Synthesis von Pappus versucht Hobbes diese Begriffe auf die sozialen und politischen Wissenschaften anzuwenden. Verf. beschließt seine Ausführungen mit der Bemerkung, daß Hobbes erst spät zu diesem Werk gekommen ist, er erhoffte Erfolg seiner Methoden für den Frieden der Menschheit und deren Regierungen. Die Arbeit des Autors stellt eine wertvolle Ergänzung der Biographie von Hobbes im Dictionary of Scientific Biography VI, 444–451 dar.
Reviewer: J.J.Burckhardt

MSC:

01A45 History of mathematics in the 17th century
01A80 Sociology (and profession) of mathematics
00A30 Philosophy of mathematics

Biographic References:

Hobbes, Thomas
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