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Sulla teoria dei cicloni. (Italian) JFM 24.1164.02
Der Verfasser giebt hier eine vorläufige Mitteilung von der Fortsetzung seiner Untersuchungen, die unter dem Titel “Ricerche sulla teoria matematica dei venti” in den Annali di meteorologia italiana von 1882 und 1884 veröffentlicht sind. Er geht aus von einer Formel, welche die Dichtigkeitsänderung der Luft in einer Cyklone darstellt, discutirt diese und kommt zu dem Satze: Folgt man einer Isotherme so, dass man die höhere Temperatur zur Rechten hat, so findet man bis zum Centrum der Cyklone Verdichtung, von da ab Verdünnung. Nach einigen weiteren Folgerungen wird eine Gleichung für die Druckänderung entwickelt und discutirt. Daraus ergiebt sich ferner eine Gleichung für die Geschwindigkeit, mit der das Centrum einer Isobare, d. h. der Mittelpunkt des in der Richtung der Bewegung liegenden Durchmessers, fortschreitet. Aus der erhaltenen Formel werden folgende Sätze abgeleitet: a. Die inneren Isobaren verschieben sich mit geringerer Geschwindigkeit als die äusseren. b. Die Geschwindigkeit der Cyklone ist proportional dem thermischen Gradienten am Centrum. c. Die Geschwindigkeit der Cyklone ist um so grösser, je niedriger die Temperatur ist. d. Die Axe der Cyklone ist im allgemeinen nach rückwärts geneigt.
Hr. Oberbeck, der diese Mitteilung in der Meteor. Z. (1892, 491) bespricht, erhebt einige Bedenken gegen die Richtigkeit der Rechnung. Insbesondere erscheint ihm die Hypothese fraglich, dass die Bewegung ausschliesslich horizontal sei und die verticale Bewegung ganz vernachlässigt werden könne.

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