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Sopra il valore massimo e il significato fisico della funzione \(T_{me}\) di Maxwell. (Italian) JFM 32.0850.02
Torino Atti 36, 489-499 (1901); (Auszug); Nouvo Cimento (5), 1, 401-444 (1901).
Die kinetische Energie eines beliebigen Systems kann man in drei Terme zerlegen, deren einer, nach Maxwell mit \(T_m\) bezeichnet, nur die geometrischen Geschwindigkeiten, deren zweiter, \(T_e\), nur die Intensitäten des elektrischen Stromes enthält, während der dritte: \[ T_{me} = \sum k_{s,v}\;\frac{dx_s}{dt} \cdot \frac{dy_v}{dt}, \] sich aus Produkten der Ableitungen von Größen der ersten und der zweiten Art nach der Zeit zusammensetzt. Maxwell meinte, es müßte sich das Auftreten eines solchen Terms durch das Experiment zeigen lassen; doch hatten seine dahin gehenden Experimente einen negativen Erfolg. Garbasso nimmt diese Frage wieder auf. Er konstruiert einen besonderen Apparat, um den günstigsten Fall für die Aufdeckung des gesuchten Effekts zu verwirklichen, nachdem er vorher den größten Wert von \(T_{me}\) rechnungsmäßig ermittelt hat. Leider ist das Resultat trotz der aufgewandten Mühe ein negatives. Man kann nur schließen, daß \(T_{me}\) in der Praxis wohl stets als nicht vorhanden anzusehen ist. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, daß unter gewissen besonderen Bedingungen \(T_{me}\) in dem Ausdruck der Energie merkbar auftreten kann, da man ein Band zwischen Materie und Elektrizität annehmen muß.

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