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Airfoil theory for non-uniform motion. (English) JFM 64.1461.04
Verf. geben ausgehend von der Wirbeltheorie eine neue Ableitung der Tragflügeltheorie für instationäre Bewegungen, wobei die physikalische Bedeutung der einzelnen mathematischen Operationen hervorgehoben wird. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Gesamtzirkulation des Systems (gebundene \(+\) abgehende Wirbel) stets Null ist, wird die Gesamtbewegungsgröße als Summe der Bewegungsgrößen von Wirbelpaaren angegeben, deren zeitliche Änderung die Kräfte bzw. Momente ergibt. Die erhaltenen Größen werden physikalisch gedeutet durch Zerlegung in einen quasistationären Anteil, einen weiteren Anteil, der dem Einfluß der “scheinbaren Masse” entspricht, und einen dritten Betrag, der explizit vom Einfluß der abgehenden Wirbel herrührt. Nach Behandlung der Schlag- und Drehschwingung eines Tragflügels wird der in eine scharf begrenzte Vertikalbö eintretende Flügel untersucht. Hierbei wird das von H. G. Küssner vermutete, infolge eines Vorzeichenfehlers in seiner Rechnung jedoch unbewiesen gebliebene Resultat bestätigt, daß der Druckpunkt bei Eintritt des Flügels in eine Bö stets in \(\frac{1}{4}\) Flügeltiefe liegt. (Vgl. H. G. Küssner, Luftfahrtforschung 13 (1936), 410-424; JFM 62.1684.*.)

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