×

zbMATH — the first resource for mathematics

Energie potenziali termodinamiche nell’equilibrio di continui quasielastici. (Italian) JFM 66.1019.04
Wenn nur die innere Energie \(E\) im Sinne der Thermodynamik eine eindeutige Zustandsgröße ist, so ist Spannungs- und Verschiebungszustand eines Körpers auch bei beliebigem Elastizitätsgesetz durch eine Minimaleigenschaft gekennzeichnet: Bei adiabatischen Vorgängen nimmt die Entalpie \(H=E+\int\sigma_{ik}\varepsilon^{ik}dV\) einen Extremwert an, bei isothermen Vorgängen das zweite thermodynamische Potential \(A = H - TS\) (\(T = \) Temperatur, \(S = \) Entropie). Im Sonderfall eines Hookeschen Materials geht \(H\) in eine Funktion \(F\) über, die zahlenmäßig gleich ist der Formänderungsenergie (Prinzip von Menabrea). – Aus \(H\) bzw. \(A = \) min lassen sich (wie im Sonderfall aus \(F = \) min) Sätze nach Art des Castiglianoschen gewinnen.
PDF BibTeX XML Cite