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Études sur les machines magnéto-électriques. (French) JFM 13.0794.01

Die Untersuchung betrifft eine Wechselstrom-Maschine von Siemens und ist wesentlich experimentell. Es zeigt sich dabei, dass sowohl die elektromotorischen Kräfte, als auch die Stromstärken durch Sinusfunctionen der Zeit dargestellt werden können. Die Abhängigkeit der Stromstärke von der elektromotorischen Kraft, dem Widerstand etc. lässt sich in diesem Fall leicht theoretisch verfolgen. Bei der Aufstellung der Gleichung des Ohm’schen Gesetzes ist dabei auf die Selbstinduction des Kreises Rücksicht zu nehmen. Bezeichnet man mit \(U\) das Inductionspotential des Kreises auf sich selbst, durch \(R\) den Leitungswiderstand, so ist, wenn die periodische elektromotorische Kraft \[ E = E_0 \; \sin{} 2 \pi \frac {t}{T} , \quad i = \frac {E_0}{\left( R^2 + \frac {4 \pi^2 U^2}{T^2} \right)^{\frac 12}} \;\sin{} 2 \pi \left( \frac {t}{T} - \varphi \right) , \]
\[ \text{tg} \; 2 \pi \varphi = \frac {2 \pi U}{TR} . \] Diese Ausdrücke stimmen mit den Versuchen überein.
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Full Text: Numdam EuDML