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Réponse à M. Ledieu, au sujet des analogies entre les phénomènes hydrodynamiques et électriques. (French) JFM 14.0859.06

(Siehe auch JFM 14.0859.02, JFM 14.0859.03, JFM 14.0859.04, JFM 14.0859.05) Ledieu hebt die Schwierigkeiten hervor, welche in der Auffassung eines elektrischen Stromes als Flüssigkeitsstrom oder als Doppelstrom vom Standpunkt der Mechanik aus liegen. Dieselben sind indess nicht neu und auch von anderen Seiten schon präciser ausgesprochen worden. Nachdem in der zweiten Mitteilung die verschiedenen in der Elektricitätslehre vorkommenden Grössen, besonders in ihren Beziehungen zu den absoluten Maasssystemen besprochen worden sind, setzt der Verfasser in der dritten Mitteilung seine eigene Theorie auseinander. Dieselbe beruht auf der Annahme, dass alle Veränderungen auf der Wechselwirkung der Atome und des Aethers beruhen. Nimmt man an, dass zwischen den ponderablen Atomen und den Aetherteilen unter sich und gegen einander nur conservative Kräfte wirken, so kann der Satz der Erhaltung der Energie für jedes körperliche System benutzt werden. Die potentielle Energie kann dann als Summe von drei Gliedern aufgefasst werden: Energie der Atome, Energie des Aethers, Energie der Wechselwirkung. Der Veränderung der letzteren Grösse schreibt Ledieu Veränderungen des elektrischen Zustandes zu. Den elektrischen Strom betrachtet er als eine Leitung von potentieller Energie. Ueber diese nur sehr skizzenhaft angedeutete Theorie hat Discussion zwischen Ledieu und Decharme entsponnen, indem Letzterer auf Grund seiner Versuche an der Analogie des elektrischen Stroms mit einer Flüssigkeitsbewegung festhält.

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Full Text: Gallica