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Principes généraux d’une théorie élastique de la plasticité et de la fragilité des corps solides. (French) JFM 22.0991.02

Der Verfasser betrachtet diejenigen Probleme, wo zu einem System elastischer Kräfte nicht notwendig ein eindeutig bestimmtes System von elastischen Verrückungen gehört, obwohl das Umgekehrte natürlich der Fall ist. Es giebt in solchen Problemen Verrückungen, welche in bestimmten Richtungen gar keine elastischen Kräfte hervorrufen. Für die isotropen Körper werden die beiden Fälle behandelt, wo \(\mu=0\) und wo \(3\lambda+2\mu=0\) ist. Im ersten Falle rufen nur die Verrückungen, welche das Volumen zu ändern streben, im zweiten nur solche, welche es invariant lassen, elastische Kräfte hervor. Der erste ist charakteristisch für “plastische” Körper, der zweite führt auf die Probleme der Zerbrechbarkeit, Spaltbarkeit u. s. w. Die Betrachtungen, die in Wahrheit viel umfassender sind, als sie sich hier andeuten lassen, und ihre Beziehungen zu den verschiedenen Problemen dauernder Deformation werden entwickelt und auf Krystalle ausgedehnt. In zwei späteren Abhandlungen sollen insbesondere die Probleme der Krystallspaltbarkeit und der Brechbarkeit behandelt werden.
Reviewer: Brix, Dr. (Berlin)
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Full Text: DOI Numdam EuDML