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Les actions électrodynamiques et électromagnétiques. (French) JFM 25.1729.03

Toulouse Ann. VII, G1-G52 (1893); VIII, A5-A57 (1894).
Siehe auch JFM 25.1729.02. Der Verfasser will zunächst die von Helmholtz “fast ohne Beweis aufgestellten” Grundgleichungen der elektromagnetischen Induction eingehender herleiten. Er stellt deshalb die Induction zunächst als beliebige Function aller in Betracht kommenden Parameter auf. Durch eine längere Reihe von Betrachtungen werden dann die nicht möglichen Arten der Abhängigkeit ausgeschieden; und es ergiebt sich die Componente im inducirten Element als lineare Function der Lagenänderung, der Dilatationen beider Elemente, der Stromcomponente und ihrer Aenderung im inducirten Element, sowie endlich des inducirten Elementes selber. Es werden dann noch die Coefficienten dieser Form discutirt und die Formen des Gesetzes bei verschieden gewählten Coordinaten aufgestellt.
Die zweite Arbeit entwickelt zunächst die Eigenschaften der Helmholtz’schen Functionen \((\mathfrak U,\mathfrak B,\mathfrak M)\); dann werden die innere Energie und die Arbeit, sowie die elektrodynamischen Kräfte selber behandelt. Den Schluss der ersten Hälfte bildet die Discussion der Kräfte zwischen zwei Leitern, die in die Wechselwirkungen zwischen den Volumen- und Oberflächenelementen beider zerlegt werden.
Der elektromagnetische Teil ist ähnlich gegliedert, wie der erste, Cap. II giebt das Biot-Savart’sche und das Ampère’sche Gesetz, Cap. III die Betrachtung äquivalenter Strom- und Magnetsysteme. Am Schlusse wird — bei den Gleichungen der magnetischen Induction — die Susceptibilität als variable Function eingeführt.

Citations:

JFM 25.1729.02
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Full Text: Numdam Numdam EuDML