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G. G. Stokes. (German) JFM 34.0035.05

George Gabriel Stokes war einer der letzten Vertreter des großen Aufschwunges der physikalischen Forschung in England. Seine ältesten Arbeiten, mit dem Jahre 1842 beginnend, behandeln Probleme der Hydrodynamik, und zwar speziell Potentialbewegungen. Bedeutender sind die folgenden Untersuchungen, in denen Stokes sich bemühte, die Brücke von den idealen zu den wirklichen Flüssigkeiten zu schlagen. Hier wird auf seine Arbeiten über die innere Reibung näher eingegangen. Spätere Abhandlungen betreffen u. a. die Wärmeleitung in Kristallen, die Form der Erde, die Aberration des Lichtes, die Theorie der Diffraktion, die Interferenzerscheinungen. Von größter Bedeutung ist eine experimentelle Untersuchung über Fluoreszenz. Berühmt ist sein populäres Werk über das Licht. Der Artikel schließt mit der Schilderung seiner sympathischen Persönlichkeit.

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