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Mathematical and physical papers. Reprinted from the original journals and transactions, with brief historical notes and references. Vol. IV. (English) JFM 35.0032.05

Cambridge: At the University Press. VIII u. 378 S. \(8^{\circ}\) nebst Bildnis des Verf (1904).
In der Vorrede des dritten Bandes (F. d. M. 32, 33, 1901, JFM 32.0033.02) sprach der gefeierte Physiker die Hoffnung aus, wenn Leben und Gesundheit vorhielten, die Gesamtausgabe seiner Schriften vollenden zu können. Sein inzwischen eingetretener Tod (vergl. F. d. M. 34, 35-36, 1903, JFM 34.0035.05) hat diesen Plan zerstört, und J. Larmor hat die Sorge für die Herausgabe übernommen.
Der vorliegende vierte Band umschließt die von 1853 bis 1876 veröffentlichten Schriften. In Übereinstimmung mit dem in den früheren Bänden innegehaltenen Verfahren sind nur Abhandlungen und Noten aufgenommen worden, welche für die wissenschaftliche Erkenntnis einen entschiedenen Zuwachs enthalten. Diese letztere Einschränkung hat indessen nur geringen Einfluß gehabt, abgesehen von der Weglassung einiger Adressen, aus denen Auszüge anderswo zusammengestellt werden sollen. Die Texte sind mit Ausnahme von offenbaren Druckfehlern in der ursprünglichen Form wiedergegeben worden. Einige historische und erläuternde Fußnoten sind in eckigen Klammern vom Herausgeber hinzugefügt. Neben ihm haben Lord Kelvin und Lord Rayleigh bei der Herausgabe mitgewirkt, unter anderem durch das Lesen der Korrekturen. Ferner haben Liveing und F. G. Hopkins einzelne der Aufsätze durchgesehen.
Der Inhalt umfaßt 44 Nummern; daher ist es nicht möglich, auf die einzelnen Artikel näher einzugehen. Doch möge erwähnt werden, daß als Beitrag zur Geschichte der Spektralanalyse am Schlusse ein Briefwechsel zwischen Stokes und W. Thomson aus den Jahren 1854/55 zum ersten Male veröffentlicht ist, dem zwei Briefe von Stokes aus 1871 und 1876 folgen. Die Ehrlichkeit, mit der Stokes die Priorität der Grundgedanken der Spektralanalyse, welche man ihm hatte zuschreiben wollen, hier ablehnt, wirkt ungemein wohltuend.
Zunächst wird noch ein fünfter Band in Aussicht gestellt, dem vielleicht sogar ein sechster, den wissenschaftlichen Briefwechsel enthaltend, folgen soll. Das hübsche Titelbild ist nach einem im Jahre 1874 angefertigten Ölbilde von Stokes gemacht, das im Pembroke College hängt.