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Étude sur le développement des méthodes géométriques. (French) JFM 35.0061.01
Nach einem kurzen Rückblick auf die führenden Geister der früheren Zeit würdigt der Verf. die Bedeutung von Carnot und Monge (I), dann die unsterblichen Leistungen von Poncelet, Gergonne, Möbius, Steiner und Chasles (II), um (in III u. IV) zur Hervorhebung des gewaltigen Fortschritts etwa von 1830 ab überzugehen, wie er sich ausspricht in der Verwendung der Vorzeichen, des Imaginären, der Dualität, besonders aber in den Plückerschen Schöpfungen, also in der schließlichen Verschmelzung der synthetischen und analytischen Geometrie. Den neuen reichen Ergebnissen, alle wesentlich aus der neuen Geometrie entspringend, ist Abschnitt V gewidmet; in VI wird die Tragweite des Studiums der elliptischen und Abelschen Funktionen für die Geometrie gezeichnet. Das erneute Aufleben der reinen Geometrie, die Bedeutung v. Staudts, die Verallgemeinerung des Koordinatenbegriffs, die Leistungen von Dupin und die ungemeine Vermehrung der Methoden behandeln die Abschnitte VII bis XI. Die Schlußbetrachtungen (XII bis XV) sind der Infinitesimalgeometrie, den Transformationsmethoden, der nichteuklidischen Geometrie gewidmet und in aller Kürze den vielen Seitenzweigen und Studienverfahren.

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