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Eine neue Darstellung der Torsionsspannungen bei primatischen Stäben von beliebigem Querschnitt. (German) JFM 35.0813.02
Die Torsionsspannungen werden dargestellt durch die Gleichgewichtsform einer im Umriß des Querschnitts eingespannten Membran, indem die Höhenlinien die Richtung der Schubspannungen, das Gefälle die Größe derselben, der Kubikinhalt die Verdrehungssteifigkeit angeben. Bei hohlen, geschlossenen (zweifach zusammenhängenden) Querschnitten ist die innere Begrenzung als starre Ebene zu denken, die der Wölbung der Membran folgt. Ist jedoch der Querschnitt nicht geschlossen, sondern etwa durch eine Trennungsfläche in einen einfach zusammenhängenden verwandelt, so bleiben innere und äußere Begrenzung in einer Ebene, und der Kubikinhalt der Wölbung, d. h. die Verdrehungssteifigkeit, wird sofort erheblich kleiner (vgl. F. d. M. 34, 852, 1903, JFM 34.0852.03).

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Full Text: EuDML