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Sur le frottement de glissement. (French) JFM 36.0786.04
Painlevé hat eine Anzahl von Beispielen angeführt, in denen die Coulombschen Gesetze der gleitenden Reibung, wenn sie ohne Übergang von einem anfänglichen Zeitpunkte an angewandt werden, zu einer Unmöglichkeit oder einer Unbestimmtheit führen. Wie Lecornu in seinen Mitteilungen an die Akademie bemerkt hat, verschwindet die Unmöglichkeit, wenn man annimmt, daß, wenn die beiden Körper bei der relativen Bewegung in Berührung kommen, der Reibungskoeffizient, der anfänglich Null ist, sehr rasch bis zu dem auf die Bewegung bezüglichen Grenzwert \(f\) anwächst, wofern nicht ein Wert \(f'\overset{=}< f\) sich findet, der die gegenseitige Einwirkung der beiden Körper unendlich groß macht; in diesem Falle tritt eine Versteifung (arc-boutement) ein, die einen Stoß veranlaßt. Was die von Painlevé angedeutete Unbestimmtheit anlangt, so ist dieselbe nur scheinbar. Um diese beiden Tatsachen augenscheinlich zu machen, behandelt de Sparre ein Beispiel aus dem Traité de Mécanique von Appell (2, 120 ff.).

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Full Text: Gallica