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Note au sujet du valet de menuisier. (French) JFM 37.0751.02
Painlevé hat früher eine gewisse Zahl von Problemen bezeichnet, bei denen die Gesetze der gleitenden Reibung für den ersten Blick auf eine Unmöglichkeit oder eine Unbestimmtheit zu führen scheinen. Dagegen hat Lecornu in zwei Mitteilungen der C. R. gezeigt (F. d. M. 36, 786-787, 1905, JFM 36.0786.04), daß diese Unmöglichkeit verschwindet, wenn man zugibt, daß, sobaldzwei in Bewegung befindliche Körper in Berührung gebracht werden, der Reibungskoeffizient den auf die Bewegung bezüglichen Grenzwert annimmt, wofern nicht ein kleinerer Wert dieses Reibungskoeffizienten existiert, der gewisse unter den Reaktionen unendlich groß macht; in diesem Falle entstehen Stöße, welche eine dynamische Versteifung (arc-boutement) im Gefolge haben, die den seit langer Zeit bekannten statischen Versteifungen ganz ähnlich ist. Der Verf. ist gleichfalls in einer Mitteilung der C. R. 1905 (F. d. M. 36, 786, JFM 36.0786.04 ) auf diese eingegangen und hat gezeigt, daß die Unbestimmtheit ebenso wie die Unmöglichkeit schwindet, wenn man die vorangehende Bewegung, welche die Anfangsbedingungen erzeugt hat, in Rechnung zieht.
In der vorliegenden Note kommt de Sparre auf den Gegenstand zurück, indem er die Theorie eines bekannten Werkzeugs entwickelt, des Bankhalters der Tischler; an ihm tritt die merkwürdige Erscheinung zutage, daß es die statische Versteifung allein zeigen kann, aber auch die statische und die dynamische Versteifung zugleich. Dieser Apparat würde sich also leicht zu Versuchen über die Frage eignen.
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Full Text: DOI Numdam EuDML