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Note au sujet du frottement de glissement. (French) JFM 37.0752.01
In den Noten zur gleitenden Reibung (F. d. M. 36, 786, 1905, JFM 36.0786.04) hat Lecornu angenommen, daß, wenn zwei relativ gegeneinander bewegte Körper zur Berührung gebracht werden, der Reibungskoeffizient sehr schnell von 0 bis zu seinem Grenzwerte \(f\) für die Bewegung anwächst, falls nicht ein Wert \(f'<f\) vorhanden ist, der die Reaktionen unendlich macht, in welchem Falle ein Stoß entsteht. Painlevé hat die Richtigkeit dieser Ansicht bestritten; aber de Sparre tritt jetzt für Lecornu ein, indem er sich darauf beruft, daß man die Entstehung der Reibung früher stets auf die Deformation der sich berührenden Körper zurückgeführt habe. “Diese Reibungskraft bekundet sich daher erst, wenn die Deformation hervorgerufen ist. Es gibt also eine erste Periode von dem Augenblicke an, wo die beiden Körper zur Berührung gebracht werden; während derselben bringt ihr gegenseitiger Druck die Deformation der sich berührenden Teile hervor. Während dieser Periode bleibt die Reibungskraft, die zuerst Null ist, solange keine abschätzbare Deformation besteht, kleiner als der Wert, den sie erlangt, wenn die Deformation den Endbetrag erreicht hat. Mit einem Worte, die Lecornusche Hypothese, daß der Reibungskoeffizient mit 0 anfängt, wenn zwei in relativer Bewegung begriffene Körper zur Berührung gebracht werden, kommt darauf zurück, daß man zugibt, die Wirkung könnte der Ursache nicht vorangehen, was ziemlich vernünftig zu sein scheint.” Unter diesem Gesichtspunkte betrachtet der Verf. die von Painlevé behandelten Beispiele und zeigt, daß sich die scheinbaren Schwierigkeiten dadurch leicht beseitigen lassen. Diese Erörterung bildet den Hauptteil der Arbeit. Am Schlusse erklärt sich daher de Sparre für ganz einverstanden mit der Lecornuschen Hypothese.
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Full Text: DOI Numdam EuDML