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Probleme der Wissenschaft. Übersetzt von K. Grelling. Zwei Teile: 1. Wirklichkeit und Logik. 2. Die Grundbegriffe der Wissenschaft. (German) JFM 41.0090.01
Leipzig und Berlin: B. G. Teubner. X+272, VI+340 S. kl. \(8^{\circ}\). (Wissenschaft und Hypothese. XI.) (1910).
Die zwei Teile (von 577 Seiten) behandeln scheinbar weit auseinander liegende Dinge und Probleme, setzen diese aber in engere Beziehung durch Verwendung eines verknüpfenden Bandes; das besteht in dem Überblick über das Ganze des wissenschaftlichen Fortschrittes, der induktiv zu erklären versucht wird. Nach einer wesentlich erkenntnistheoretischen Einleitung, von der ein guter Teil der Kritik des Positivismus gilt, werden behandelt: Tatsachen und Theorien, die Probleme der Logik, dann betreffs der Geometrie deren wahre Bedeutung und die psychologische Entstehung der geometrischen Begriffe, weiter das Entsprechende der Mechanik, endlich die Physik als Erweiterung der Mechanik und die mechanistische Hypothese, zumal in bezug auf die Lebenserscheinungen. – Die Art der Behandlung dieses reichen Stoffes von höchster Bedeutung kennzeichnet der Verf. selbst als zugleich kritisch und positivistisch, aber freilich in teilweisem Unterschied gegenüber dem sog. “kritischen Positivismus”. Das Ganze gilt der Idee der geeinigten Wissenschaft behufs Erreichung eines höheren Zieles, wenn auch die Einzelwahrheiten auf getrennten Wegen erworben werden.