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Welche Züge der Lichtquantenhypothese spielen in der Theorie der Wärmestrahlung eine wesentliche Rolle? (German) JFM 42.0911.02

Die drei Strahlungsgesetze von Jeans, Planck und Wien zielen darauf hinaus, im Wienschen Verschiebungsgesetz \[ \varrho(\nu T) d \nu=\nu^3 f \left(\beta \frac{\nu}{T}\right) d \nu \] die Funktion \(f\) zu bestimmen. Der Verf stellt nun an die Spitze. seiner Betrachtungen zwei Forderungen, d. h. Bedingungen für \(f\), die einem Anschlußan die Erfahrung notwendig sind, nämlich 1. die “Rotforderung” \( \lim_{\sigma=1}\{\sigma f(\sigma)\}=1\), 2. die “Violettforderung” \(\lim_{\sigma=\infty}\{\sigma^4 f(\sigma)\}=0\). Dazu kann man noch weiter verlangen (“verstärkte Violettforderung”), daß \[ \lim_{\sigma=\infty}\frac{f(\sigma)}{e^{-L \sigma}}=\text{const} \neq \sigma. \] Im folgenden leitet dann der Verf. gewisse Bedingungen ab, an welche ein Ansatz für die Wahrscheinlichkeit \(\gamma (\nu E) dE\) dafür, daßein Freiheitsgrad \(\nu\) eine Energie zwischen \(E\) und \(E + dE\) besitzt, gebunden ist, wenn die obigen drei Forderungen erfüllt sein sollen.
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