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Prinzipielles zur allgemeinen Relativitätstheorie. (German) JFM 46.1292.02
Der Verf. knüpft an die vorstehend besprochene Arbeit von Kretschmann an. Die allgemeine Relativitätstheorie beruht auf drei Prinzipien: dem Relativitätsprinzip, dem Äquivalenzprinzip von Trägheit und Schwerkraft und dem “Machschen” Prinzip, das aussagt, daß Trägheits- und Gravitationsfeld restlos durch die Masse der Körper bestimmt sind. Der Verf. gibt Kretschmann zu, daß jedes System von Gesetzen in kovariante Gestalt gebracht werden kann. Sein Relativitätsprinzip will dann sagen, daß die Feldgleichungen der Gravitation so sein müssen, daß sie in gewissem Sinne einfacher in kovariante Gestalt gebracht werden können als die Gesetze der Newtonschen Theorie. Schließlich zeigt er, daß das Zusatzglied \(\lambda g_{\mu \nu}\), das er in seinen “Kosmologischen Betrachtungen” (Berl. Ber. 1917, 142; Ref. unten) seinen Feldgleichungen hinzugefügt hat, auch schon durch das Machsche Prinzip gefordert wird, weil die ursprünglichen Gleichungen auch ohne Anwesenheit von Materie \((T_{\mu \nu}=0)\) ein von Null verschiedenes System der \(g_{\mu \nu}\) (nämlich \(g_{\mu \nu}\)=konst.) zulassen würden.

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