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Quelques remarques sur la relativité. (French) JFM 48.1007.01
Der Verf. zeigt, daß man die Perihelbewegung des Merkur dadurcherklären kann, daß man neben der Newtonschen Anziehungskraft noch eine Kraft annimmt, die der Geschwindigkeit \(v\) des Planeten proportional ist und auf ihr senkrecht steht, also die Gestalt \(vf(r)\) hat, wo \(f(r)\) eine Funktion der Entfernung \(r\) von der Sonne bedeutet, die noch in weiten Grenzen willkürlich wählbar ist, ohne das Ergebnis für die Perihelbewegung zu ändern. Über die Herkunft dieser Kraft sagt der Verf. nur, daß man sie sich im Sinne der Hertzschen Mechanik als eine Wirkung der verborgenen Ätherbewegungen denken müsse. “So erklären sich die astronomischen Erscheinungen aus dem Prinzip des kleinsten Zwanges, ohne daß die menschliche Intelligenz gezwungen wäre, ihre anschaulichen Begriffe von Raum und Zeit zu opfern.”
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