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Il problema della forma della terra nell’antica grecia. (Italian) JFM 52.0006.06
Bei den Vorsokratikern finden sich nebeneinander die beiden Hypothesen von der Erdgestalt: die einer kugelfönnigen und die einer platten Erde; die erste bei den Pythagoräern und bei Parmenides, die zweite bei Anaximenes, Anaxagoras und Demokrit. Es ist unwahrscheinlich, daß die Vertreter der zweiten Ansicht einfach unfähig gewesen wären, sich von dem Augenschein zu lösen, zumal da gewisse Argumente dafür sprechen, daß die Anschauung von der kugelförmigen Erde den Griechen schon sehr frühe bei der Berührung mit andern Völkern nahegebracht worden ist und sie auch bei den frühen Milesiern (Thales und Anaximander) nicht ganz aufgegeben ist. Verf. unternimmt es daher, die Zeugnisse über diesen Gegenstand einer erneuten Prüfung zu unterziehen. Er kann einleuchtende Gründe aufzeigen, warum jene Philosophen die Hypothese der Kugelgestalt verworfen haben, die auch für die Pythagoräer gewisse Schwierigkeiten mit sich brachte, deren sie nur durch ganz abwegige Theorien Herr werden konnten. Es gelingt ferner, die allmähliche Klärung der Vorstellungen bis zur Durchsetzung der richtigen bei Aristoteles auf eine einheitliche Entwicklungslinie zu bringen.
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