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Théorie des champs gravifiques. (French) JFM 52.0917.03
60 p. Paris, Gauthier-Villars (Mémorial des sciences mathématiques, fasc. 14) (1926).
Es handelt sich um eine Neubearbeitung der Einsteinschen Gravitationstheorie, nachdem Verf. bereits früher eine ähnliche Darstellung gegeben hatte (1921; F. d. M. 48, 1061). Nach einer Untersuchung des allgemeinen Gravitationsfeldes werden folgende wichtige Einzelfälle behandelt; das (reine) Massenfeld, das (reine) elektromagnetische Feld, das Feld erzeugt von Massen und elektrischen Ladungen. Die für diese Felder entwickelte Theorie enthält sowohl die grundlegenden Eigenschaften Newtonscher wie auch die Maxwellscher Felder und dazu noch die Elektrodynamik bewegter Systeme. Formal wird der folgende bewährte Weg eingeschlagen: Aus einem Variationsprinzip ergeben sich zunächst die zehn partiellen Differentialgesetze des Schwerefeldes; daraus ergibt sich durch Berücksichtigung der gemäß der vier Fundamentalidentitäten im Schwerefeld herrschenden Determinierung das Gesetz für den “tenseur phénoménal”: \[ \frac{\partial T_\alpha^i}{\partial x^i} + \frac 12 \, g^{ij, \alpha} T_{ij} = 0 \quad (T_\alpha^i = T_{\alpha j} g^{ij}), \] worin sämtliche Erhaltungs- und Kontinuitätsprinzipien vereinigt sind.
Besprechungen: M. O., Revue des questions scient. (4) 10, 499-500; A. Buhl, Enseignement 25, 306-307.
Full Text: EuDML