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Sur un torseur attaché à une courbe. (French) JFM 53.0715.06
Verf. denkt sich einem Bogen einer Raumkurve einen aus \(n\) Vektoren bestehenden gebrochenen Lirdenzug eingeschrieben und nennt die Menge dieser Vektoren einen “torseur”. Konvergiert dieser Streckenzug gegen den Kurvenbogen, so strebt gleichzeitig der “torseur” gegen einen Grenzwert, der der zum Kurvenbogen gehörige “torseur” genannt wird. Verschiedene Eigenschaften und Sätze, die mit diesem Begriff zusammenhängen, werden in der Arbeit kurz abgeleitet. Verf. bedient sich dabei teilweise der Vektorrechnung, aber unter Verwendung einer Bezeichnung, die dem Leser sehr große Schwierigkeiten bereitet. Es wäre zu wünschen, daß Skalare und Vektoren durch eine konsequent durchgeführte Bezeichnung unterschieden werden. In der Arbeit werden für beide lateinische und griechische Buchstaben nach Belieben verwendet. Ferner sollten das innere und äußere Produkt zweier Vektoren klar durch entsprechende Zeichen auseinander gehalten werden. Verf. verwendet für jenes die Zeichen \(\times\) oder \(\cdot\), für dieses das merkwürdige Zeichen \(\Lambda\). Endlich wäre dringend geboten, die Begriffe etwas schärfer zu fassen, die Beweise der Sätze an manchen Stellen ausführlicher mitzuteilen und die einzelnen Sätze durch den Druck hervorzuheben. Bei allen neu eingeführten Buchstaben sollte klar gesagt werden, was der betreffende Buchstabe bedeutet. Statt dessen weist Verf. auf eine Abhandlung oder ein Lehrbuch hin, so daß der Leser, der diese Hilfsmittel nicht gerade zur Verfügung hat, überhaupt nicht weiß, was der benutzte Buchstabe bedeutet.
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Full Text: DOI Numdam EuDML