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Due nuovi metodi per lo studio delle superficie e dei sistemi ottici. (Italian) JFM 53.0723.02
Stellt man in den Strahlengang eines homozentrischen Bündels ein aus parallelen Streifen bestehendes Gitter, dessen Streifenabstand gleich der Streifenbreite ist, und fängt die dahinter erscheinende Interferenzerscheinung auf einem Schirm auf, so ergibt eine leichte Rechnung, daß dieselbe in erster Annäherung achromatisch ist und übereinstimmt mit der durch das Gitter auf dem Schirm vermittelst einer homozentrischen Lichtquelle erzeugten Schattenfigur. Das gibt ein Mittel, um in mathematisch einfacher Weise auch bei nicht homozentrischen Lichtstrahlen aus der Interferenzerscheinung auf dem Schirm die sphärische Abweichung des Strahlenbündels zu berechnen. Diese Methode wird theoretisch untersucht und ihre praktische Anwendung an Beispielen demonstriert. Statt des Parallelgitters kann auch ein Kreisgitter genommen werden.
In ähnlicher Weise werden zur Berechnung der chromatischen und astigmatischen Fehler, sowie der Verzeichnung und Bildfeldkrümmung bei einem praktisch vorgegebenen Objektiv die Interferenzerscheinungen untersucht, die durch zwei in den Strahlengang eingeschobene Gitter entstehen.
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Full Text: Numdam EuDML