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Il principio di ragione sufficiente nel pensiero greco. (Spanish) JFM 56.0010.07
Scientia 48, 285-290 (1930); Französische Übersetzung: Supplément 99-103 (1930).
Während das Prinzip vom zureichenden Grunde bei Anaximander und Archimedes nur spezielle physikalische Anwendungen findet, bildet es bei Parmenides einen Kernpunkt seiner rationalistischen Lehre von der Unmöglichkeit der Veränderung und Bewegung, die auf seiner Anschauung von der Materie basiert und die griechische Philosophie richtunggebend beeinflußte. Bei Demokrit erfährt die eleatische Identität, von Denken und Sein eine wichtige Umwandlung, die sich später bei Leibniz vollendete: Es wird nach dem Grund dafür gefragt, daß nur gewisse von den unendlich vielen denkbaren Möglichkeiten realisiert sind. Auf Aristoteles wird nicht näher eingegangen; in einer ausführlicheren Untersuchung des wissenschaftlichen Denkens der Griechen soll das Thema näher beleuchtet werden.
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