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Anwendung einiger Sätze aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Berechnung der Prämien mehrerer Versicherungskombinationen. (German) JFM 57.0646.05

Aktuárské Vědy 2, 144-157 (1931).
Es wird zunächst gezeigt, daß sich die übliche jährliche Nettoprämie einer gemischten Versicherung auf ein Leben auch dann ergibt, wenn man in die Berechnung alle möglichen Kombinationen von Sterbefällen einer Anfangsgruppe einbezieht. Verf. beweist, daß dieser Satz auch dann gilt, wenn es sich um Versicherungen auf zwei Leben und um Überlebensversicherungen handelt. Der Beweis dieser Sätze ist recht kompliziert. Das Wesentliche tritt nach Ansicht des Referenten bei dieser Schlußweise nicht hervor. Im Grunde handelt es sich doch nur um die Auswertung der Tatsache, daß das erste Moment der Verteilungsfunktion des Gewinns über die ganze Versicherungsdauer einer Versicherung gleich Null ist und somit eine Bedingungsgleichung für die Nettoprämie liefert.