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Uncertain inference. (English) JFM 62.1010.02
Proc. Amer. Acad. Arts Sci. 71, 245-258 (1936).
In diesem Festvortrag gibt der Redner einen fesselnden Überblick über die historische Entwicklung des inversen Problems der Wahrscheinlichkeitsrechnung, das Thomas Bayes mit seiner berühmten Regel erstmalig zu lösen suchte. In jüngster Zeit sind diese Fragen von den Angelsachsen wieder aufgegriffen und nach dem Verfahren der maximum likelihood behandelt worden. Der Redner bemerkt hierzu, diese Schlußweise habe schon Gauß zur Begründung seiner Methode der kleinsten Quadrate herangezogen, wenn auch von ihm später einer anderen Darstellung der Vorzug gegeben worden sei. Schließlich erörtert der Redner noch den in der neueren Statistik wichtig gewordenen Begriff der fiducial limits, für den R. Prigge die treffende, sprachlich schöne Bezeichnung “Mutungsgrenzen” vorgeschlagen hat. Als Beispiel wird der sogenannte t-Test besprochen. (IV 16.)

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